Schlafmedizin
Die Schlafmedizin befasst sich mit der Diagnose, Therapie und Prävention von Schlafstörungen.
Die Entstehung von Schlafstörungen ist zumeist ein schleichender Prozess, bei dem fast unbemerkt ein Gesundheitsrisiko entsteht. Halten sie längere Zeit an, ist eine Behandlung unbedingt erforderlich. Die Ursachen dieser Erkrankung sind vielschichtig, eine genaue Diagnose kann nur im Schlaflabor durchgeführt werden. Eine ambulante Schlafüberwachung ist in den meisten Fällen möglich, sodass die Patienten tagsüber ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen können.
Verschiedene Arten von Schlafstörungen
Zu den Parasomnien zählen Schlafwandeln, Albträume, Schlafepilepsie, Bettnässen, Zähneknirschen sowie Demenz oder Stress bedingte Schlafstörungen.
Die so genannten Dyssomnien werden von äußeren Faktoren ausgelöst. Hier spielen Lärmbelastung, Zeitzonenwechsel, Alkohol, Nikotin und koffeinhaltige Getränke sowie das Schlafapnoe-Syndrom eine Rolle. Dazu zählen auch die Schlafprobleme bei Schichtarbeitern.
Schlafmedizin Diagnose und Therapie
Bei der Schlafmedizin wird zur Erstellung der Diagnose zunächst ein ausführliches Anamnese- Gespräch mit dem Patienten geführt. Hierbei werden mögliche Ursachen der Probleme, wie Lärmbelastung, Stress, Sorgen, Depressionen, Schichtarbeit und körperliche Vorerkrankungen besonders berücksichtigt. Anschließend erfolgt eine umfassende körperliche Untersuchung. Darüber hinaus wird ein kompletter Schlafablauf im Schlaflabor aufgezeichnet und ausgewertet, dieses kann ambulant durchgeführt werden.
Zu den Therapieformen der Schlafmedizin gehören:
· die Lichttherapie bei Störungen der inneren Uhr
· Gewichtsreduktion, Änderung der Schlafposition, Medikamente, Überdruckbehandlung per Maske beim Schlafapnoe-Syndrom
· Schlafmittel
· Entspannungsübungen
Schlafhygiene
Die Schlafmedizin gibt folgende Empfehlungen für einen gesunden Schlaf:
· Regelmäßiger Schlafrhythmus
· Abgedunkeltes, lärmfreies Zimmer
· Tagsüber ausreichende Bewegung
· Meidung von Alkohol, Nikotin und Koffein
· Letzte große Mahlzeit drei bis vier Stunden vor dem Einschlafen
· Schlafmittel nur in Absprache mit einem Arzt anwenden
· Nicht krampfhaft versuchen einzuschlafen
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 10.01.2012
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.